Wohnung nach dem Auszug renovieren?

Wohnung bei Auszug renovieren:

Rechte und Pflichten als Mieter

Während der Mietzeit können Sie Ihre Wohnung ganz nach dem eigenen Geschmack streichen und gestalten. Doch spätestens zum Auszug stehen Sie vor der Problematik, dass der Vermieter in der Regel weiße oder mindestens neutrale Farben an der Wand verlangt. Trotz Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes von 2008 sind eindeutige Regelungen nur schwer zu finden und als Mieter sind Sie nicht selten der Vermieter-Willkür ausgesetzt.

Farben die möglichst viele potenzielle Neumieter ansprechen

Sie haben sich mit der Wischtechnik an den frisch verputzten Wänden viel Mühe gegeben oder den alten Fußboden gegen hochwertiges Parkett ausgetauscht. Wenn Sie ausziehen, kann Ihr Vermieter die Beseitigung sämtlicher Umbauten und baulichen Veränderungen verlangen.

Für Sie heißt das: Haben Sie die Wohnung mit Tapete übernommen, muss diese auch wieder an die Wand. Und beim Fußboden kann es richtig teuer werden. Auch wenn Ihr neuer Fußboden eine Wertsteigerung der Wohnung erzeugt, kann der Eigentümer verlangen, dass Sie bei Auszug renovieren und den ursprünglichen Boden wieder verlegen. Tun Sie das nicht, zieht der Vermieter die Kosten für einen Handwerker von Ihrer Kaution ab und am Ende kann es passieren, dass Sie sogar draufzahlen müssen. Bei den Wandfarben besteht keine sogenannte „Weißpflicht“.

Neutrale und gedeckte Farben werden in der Regel geduldet. Bei kräftigen Farbtönen, grauen oder roten oder grünen Wänden wird der Vermieter aber auf einen Anstrich bestehen und fordern, dass Sie renovieren und dafür weiße Farbe wählen. Modefarben und sehr dunkle Farbtöne sind laut Bundesgerichtshof nicht „neutral“ und schränken die Neuvermietung der Wohnung ein.

Um eine Renovierung können Sie sich nur „drücken“, wenn Sie selbst einen Nachmieter finden und dieser vom Eigentümer akzeptiert wird. Anderenfalls gilt: renovieren Sie die Wohnung und wählen ausschließlich neutrale Farben. Hier ist Weiß immer die beste Wahl und obendrein die günstigste Möglichkeit, um farbige Wände „Vermieterkonform“ zu gestalten.

Vermieter darf keine Komplettrenovierung verlangen

Viele Eigentümer verlangen von Ihnen, die Wohnung im Ursprungszustand zu übergeben. Doch eine Komplettrenovierung hält bei gerichtlichen Auseinandersetzungen nicht stand, sodass Sie beruhigt nur die Bereiche renovieren müssen, in denen tatsächlicher Bedarf besteht. Auch eine Abnutzung der Böden oder zum Beispiel einer Einbauküche darf Ihnen nicht zur Last gelegt werden. Wenn es sich um Gebrauchsspuren im normalen Bereich handelt, sind Sie nicht zur Ausbesserung verpflichtet. Sind Sie unsicher, lassen Sie Ihren Mietvertrag vom Mieterbund oder einem anderen Spezialisten prüfen.

Viele Verträge beinhalten Klauseln, die rechtswidrig und von Ihnen nicht einzuhalten sind. Sehr beliebt sind Zeiträume, die Sie zum Renovieren innerhalb Ihrer Mietzeit verpflichten und in der Regel von 3 bis 5 Jahren Abstand zwischen Schönheitsreparaturen sprechen. Beinhaltet Ihr Mietvertrag eine derartige Klausel, müssen Sie auch die Renovierung nach Auszug nicht vornehmen und Ihr Vermieter darf die Kaution dennoch nicht einbehalten. Sehr beliebt ist der „vertragsgemäße Zustand“, der ebenfalls in die Rubrik unwirksamer Klauseln fällt. Denn eine konkrete Definition zur Bezeichnung vertragsgemäß gibt es nicht, wodurch die Einhaltung der Vorschrift im Auge des Betrachters liegt und rechtsunwirksam ist. Sollen Sie gar Fenster und Türen von innen wie außen renovieren? Das müssen Sie nicht und auch für Reparaturen an sanitären Anlagen oder den Ersatz abgegriffener Lichtschalter und Türklinken ist der Eigentümer zuständig.

Fazit – renovieren ja, aber in Maßen
Die meisten Mietverträge beinhalten laut Mieterschutzbund unwirksame Klauseln. Gerade bei Schönheitsreparaturen und beim Renovieren sind Sie gut beraten, wenn Sie vor Auszug mit einem Fachmann sprechen und sich der Willkür des Vermieters nicht aussetzen. Sie sparen nicht nur eine Menge Zeit und Geld, sondern auch nervenaufreibenden Schriftverkehr oder Streitigkeiten, die letztendlich vor Gericht führen. Die Beschädigung von Wänden und Decken ist so ziemlich der einzige Punkt, den Ihnen ein Vermieter außerhalb schwarz oder anderweitig dunkel gestrichener Wände in Rechnung stellen kann. Tipp: Planen Sie eine Vorbesichtigung ein und lassen sich vom Eigentümer oder der Hausverwaltung auflisten, was Sie renovieren sollen. Mit dieser Liste vereinbaren Sie einen Termin beim örtlichen Mieterverein und werden erfahren, dass zahlreiche der aufgeführten Punkte gar nicht in Ihren Verantwortungsbereich fallen und den Vermieter verpflichten.

Haushaltsauflösungen und Entrümpelungen eine Sache für Profis

Warum man einen Profi für eine Haushaltsauflösung engagieren sollte?

Der Grund für eine Haushaltsauflösung ist oftmals der Verlust eines Familienangehörigen. In dieser Situation kann oder möchte sich nicht jeder um die Aufgaben, die mit einer Entrümpelung verbunden sind, selbst kümmern. Der bessere und sorgenfreie Weg für die Durchführung einer Haushaltsauflösung ist, diese Aufgabe in die Hände von erfahrenen Profis zu geben.

Profis sorgen für eine schnelle und diskrete Entrümpelung

Die Auflösung einer Wohnung erfordert meist eine große körperliche Anstrengung. Möbel müssen demontiert und die gesamte Wohnung ausgeräumt werden. Liegt die Wohnung nicht im Parterre, müssen schwere Gegenstände oft über mehrere Treppen hinuntergetragen werden.

Manchmal muss eine Wohnung auch so schnell wie möglich geräumt werden, etwa, weil der Vermieter auf eine zügige Räumung drängt, um die Wohnung schnellstmöglich wieder vermieten zu können. Wenn Sie einen Profi mit der Entrümpelung beauftragen, können Sie sich darauf verlassen, dass alle Möbel schnell und sorgfältig demontiert werden und die Wohnung in kürzester Zeit ausgeräumt ist. So haben Sie eine Sorge weniger.

Profis bieten transparente Preise ohne versteckte Kosten für die Entrümpelung

Wenn Sie einen Profi mit der Haushaltsauflösung beauftragen, ist ein weiterer Vorteil für Sie, dass Sie von Anfang an wissen, welche Kosten für die Entrümpelung auf Sie zukommen. Profis beraten Sie ausführlich und besichtigen zusammen mit Ihnen die Wohnung, die ausgeräumt werden soll. Im Zuge des Beratungsgesprächs werden in der Regel alle erforderlichen Arbeiten dokumentiert. Im Anschluss an die Besichtigung erhalten Sie ein transparentes Angebot mit einer ausführlichen Kostenaufstellung für die Entrümpelung.

Profis senken die Kosten durch den Verkauf von Möbeln und Einrichtungsgegenständen

Nicht alle Möbel und Einrichtungsgegenstände müssen im Zuge einer Entrümpelung entsorgt werden. Vielfach haben diese Gegenstände einen nicht unerheblichen Wert. Für Privatpersonen ist es allerdings oftmals kaum möglich, geeignete Käufer zu finden.

Überlassen Sie diese Aufgabe lieber professionellen Haushaltsauslösern. Bereits bei der Besichtigung der Wohnung verschaffen sich Profis einen Überblick über die Wertgegenstände, deren Verkauf sich lohnen wird und können Ihnen eine erste, grobe Einschätzung des Verkaufswertes geben. Profis verfügen über den erforderlichen Sachverstand für eine objektive Bewertung und haben aufgrund Ihrer Erfahrung zahlreiche Kontakte zu Unternehmen und Händlern der jeweiligen Fachgebiete, die gut erhaltene Möbel, Bilder, Porzellan und andere Einrichtungsgegenstände zu fairen Preisen aufkaufen. Der Erlös aus dem Verkauf von werthaltigen Gegenständen und Möbeln reduziert die Koten für die Wohnungsauflösung.

Im besten Fall ist die Auflösung dann für Sie sogar kostenlos und Sie erhalten noch bares Geld ausbezahlt. Nutzen Sie diesen Vorteil und beauftragen Sie einen Profi mit der Haushaltsauflösung.

Profis sorgen für die sach- und umweltgerechte Abfallentsorgung

Am Ende jeder Entrümpelung bleibt immer eine Vielzahl von Gegenständen, die nicht verkauft werden können und entsorgt werden müssen. Profis übernehmen diese Arbeit für Sie. Die umweltgerechte Trennung und Entsorgung gehört zu den Aufgaben professioneller Haushaltsauflöser. Profis wissen wie und wo die unterschiedlichsten Reststoffe entsorgt werden müssen. Die Kosten für die Entsorgung sind im Preis für die Entrümpelung enthalten. Sie müssen sich nicht um die umweltgerechte Entsorgung kümmern, wenn Sie einen Profi mit der Entrümpelung beauftragen.

Nutzen Sie die Erfahrung eines Profis und beauftragen Sie Fachleute für eine schnelle und diskrete Entrümpelung. Profis erledigen für Sie alle erforderlichen Arbeiten von der Demontage der Möbel über den Abtransport und den Verkauf von Wertgegenständen bis hin zur Entsorgung nicht mehr brauchbarer Gegenstände. Profis bieten Ihnen den kompletten Service rund um eine Entrümpelung zu fairen und transparenten Preisen.

Was ist Sondermüll und wie entsorge ich diesen richtig?

Abfälle als Sondermüll erkennen und richtig entsorgen

Im Haushalt, in der Industrie oder in Krankenhäusern fallen täglich Abfälle an, die schädliche Substanzen enthalten. Sie stellen dann eine große Gefahr für die menschliche Gesundheit oder die Umwelt dar. Finden Sie beim Aufräumen oder während eines Umzugs schädliche Materialien, geben Sie diese als Sondermüll bei stationären Annahmestellen, mobilen Schadstoffsammlungen oder Wertstoffannahmestellen ab.

Sondermüll richtig erkennen

Bei vielen Substanzen besteht die Gefahr, dass sie das Grundwasser, den Boden oder die Luft gefährden. Je nachdem, um was für eine Substanz es sich handelt, gefährdet sie nicht nur die Umwelt, sondern es besteht auch eine Gefahr für die Gesundheit. Dieses gilt vor allem, wenn die Substanz krankheitserregend, brennbar und/oder explosiv ist.

Insgesamt gibt es mehr als 400 Abfallarten im Abfallverzeichnis, die als gefährlich eingestuft sind und somit zum Sondermüll gehören. Im Haushalt fallen z. B.

– Medikamentenreste,
– Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen oder andere Leuchtmittel,
– Batterien und Akkus,
– Farben und Lacke,
– lösungsmittelhaltige Substanzen,
– Altöl,
– Elektrogeräte

als Sondermüll an.

Sondermüll mit gefährdenden Inhaltsstoffen ist mit einem entsprechenden Gefahrensymbol oder einem Warnhinweis versehen. Zusätzlich ist oft eine durchgestrichene Mülltonne abgebildet um zu verhindern, dass der Sondermüll in den normalen Hausmüll gelangt. Gerade Gegenstände oder Produkte (z. B. Holzschutzmittel), deren letzte Verwendung einige Zeit her ist, stellen eine Gefahr dar. Sie enthalten unter Umständen gefährliche, inzwischen verbotene Schadstoffe und gefährden so die Natur und den Menschen.

Mit Sondermüll richtig umgehen

Wenn Gefahrensymbole oder Warnhinweise auf einem Gegenstand oder Produkt auf Sondermüll hinweisen, bewahren Sie diesen möglichst in der Originalverpackung kindersicher auf. Um zu vermeiden, dass der Sondermüll versehentlich in den Hausmüll gelangt, verwahren Sie ihn bis zur Entsorgung in einem abschließbaren Schrank. Mischen Sie grundsätzlich keine Chemikalienreste miteinander. Wenn diese miteinander reagieren, kann es zu gefährlichen Verletzungen kommen. Bei der Entsorgung von Altmedikamenten gibt es keine einheitliche Regelung. Denn Apotheken sind seit 2009 nicht mehr zur Rücknahme von Medikamenten verpflichtet und somit die Entsorgung über den normalen Hausmüll möglich . Allerdings empfiehlt es sich, selbst kleine Medikamentenmengen beim Recyclinghof oder Schadstoffmobil abzugeben, damit sie nicht in die Umwelt gelangen.

Methoden der Sondermüll-Entsorgung

Je nach Gegenstand bzw. Substanz gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Sondermüll fachgerechten und kostenlosen entsorgen:

a) Schadstoffmobile

Die kommunalen Fahrzeuge sind für den Transport von Gefahrgut ausgestattet und kommen zu bestimmten Terminen in Ihre Wohnortnähe. Die Entgegennahme des Sondermülls zur Entsorgung erfolgt in haushaltsüblichen Mengen, wenn er als Gefahrstoff gekennzeichnet ist, z. B.
– Haushaltschemikalen,
– Pestizide,
– Altbatterien, Knopfzellen und Akkus,
– Spraydosen,
– Altlacke- und -farben,
– Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen.

b) Recycling- bzw. Wertstoffhof

Hierbei handelt es sich um eine abfallwirtschaftliche Einrichtung eines Entsorgungsträgers zur Weiterleitung der gesammelten Abfälle und Wertstoffe an die Verwertungs- oder Entsorgungsanlagen. Sie bringen den Sondermüll eigenständig zum Recyclinghof und geben ihn dort meist kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr ab. Auf dem Recyclinghof befinden sich unterschiedliche Container, mit getrennter Aufbewahrung nach z. B. Elektrogeräte, Altfarben, Leuchtstofflampen, Autobatterien etc.

c) Rücknahmepflicht des Handels

Es ist untersagt, Elektrogeräte und -schrott oder Batterien bzw. Akkus über den Hausmüll zu entsorgen. Seit 2016 gilt das Elektroschrott-Gesetz, wonach der Handel ausgediente Elektronik- und Elektrogeräte muss. Diese Regelung gilt für den stationären Handel und für den Onlinehandel gleichermaßen. Generell besteht eine Rücknahmepflicht von großen Elektrogeräten (z. B. Fernseher, Waschmaschine, Kühlschrank), wenn Sie ein entsprechendes Neugerät kaufen. Für Kleingeräte mit einer Kantenlänge von weniger als 25 cm (z. B. Smartphone, elektrische Zahnbürste, Rasierer) gilt die Rücknahme ohne Bedingung. Das heißt, dass selbst, wenn Sie kein neues Gerät kaufen, eine Rücknahmepflicht besteht. Auch Akkus und Batterien nimmt der Handel in speziellen Sammelbehältern zurück. Alternativ ist die Abgabe von Elektrogeräten als Sondermüll auch im Recyclinghof möglich. Batterien und Akkus nimmt das Schadstoffmobil ebenfalls entgegen.

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